„Ich finde es schön, dem „Weg“, den hier jeder macht, einen so hoffnungsvollen Namen gegeben zu haben. Danke dafür!“

Rückmeldung eines Patienten aus der Männergruppe "Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz"

(stationäre Entwöhnungsbehandlung Barbarossa-Klinik Kelbra)

Sehr anschlussfähig zur Leistungssensiblen Suchttherapie!! Toller Ansatz fuer mehr Wuerde, weniger Scham und damit hoeheren Chancen im Suchtaustiegsprozess! Gratulation!

 


 

 

"Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird,

aber es muss besser werden, wenn es anders werden soll."

(Georg Christoph Lichtenberg)

 

oder

 

ABSTINENZ - KLASSE!

?

 

Alkohol ist gefährlich ...

Drogen sind gefährlich ...

ist das Leben nicht sowieso gefährlich ?

 

Aber lohnt es nicht, sich der Gefahren bewusst zu werden und in vollem Bewusstsein frei zu entscheiden - oder will ich es darauf ankommen lassen?

 

Abstinenz, "Fasten" von Gewohntem, ist grundsätzlich eine Chance,

wahrzunehmen, was man wirklich will und braucht.

 

Abstinenz wird eine Heldenreise, wenn der Verzicht, das "Fasten" nicht so einfach ist,

wenn die Selbstbestimmung, die Kontrolle - die Freiheit - verloren gegangen ist.

 

Diese Tatsache als Problem wahrzunehmen und zu würdigen, ist kein einfacher Schritt.

Beim Umgang mit Suchtmitteln werden die Probleme und Gefahren vom Einzelnen,

aber auch von der Gesellschaft, gerne verharmlost oder dramatisiert.

 

Als Autor dieser Seite möchte ich Mut machen zu einem nüchternen Blick.

Ich blicke mit langjähriger Erfahrung als Suchttherapeut auf viele Geschichten von suchtkranken Menschen auf die Herausforderungen. die der Umgang mit Suchtmitteln stellt.

Als Betroffener der Abhängigkeit "nur" von Nikotin kennt (abstinent seit 1991), jedoch neben erheblichen psychischen und körperlichen Belastungen/Krankheiten, die durch jugendlichen Cannabiskonsum verschärft wurden, hatte ich jedoch allen Grund mich um Genesung, Heilung und Therapie zu bemühen. Es wurde mir zur Leidenschaft mit zahlreichen Therapien, Fort- und Weiterbildungen und inspirierenden Erfahrungen und Begegnungen.

 

Eine meiner Fortbildungen führte mich zur "Heldenreise". Es war eine inspirierende Erfahrung und eröffnete mir auch neue Blickweisen auf das Geschehen um Heilung und Sucht.

 

In einer erheblichen Lebenskrise 2015 mit freudigen Fügungen,

aber auch gesundheitlichen Bedrohungen, die schrittweise zu klären und zu behandeln waren,

geriet ich auch in erhebliche Konflikte.

Hier bewährte sich auch das Konzept der Heldenreise, das ich verinnerlicht hatte.

Es war nicht leicht und auch ungewiss, wie ich die Krise bewältigen würde, aber ich hatte Vertrauen in meinen Erfahrungsschatz und gute Begleiter.

 

Heute bin ich in Rente und blicke auf ein erfülltes Leben.

Dazu gehören auch die Gedanken von

"Nüchtern gut leben - Dier Heldenreise der Abstinenz".

Und ich bin noch weiter in begrenztem Rahmen

ein Begleiter für Menschen in der AH-Suchtberatung, Brandenburg an der Havel.

Eine Männergruppe "Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" gehört dazu.

 

Interessiert an den Erfahrungen?

Dann stehe ich als Berater, Therapeut, Referent punktuell gerne zur Verfügung.

 

Willkommen!

 

Herzliche Grüße

 

Jürgen Behring

 

 

 

 

Dienstag, 07.05.2024


 

Veränderungt ist eine Leistung!

Jeder konkrete Schritt.

Und so wird es Schritt für Schritt zu einer Heldenreise.

 

Die zum Ziel hat, zu spüren, das Abstinenz klasse ist, aber vielleicht auch schon der Weg dahin.

 

Für einen Abhängigen ist Abstinenz eine enorme Leistung.

Angefangen mit dem geforderten Mut,

Klärung und Hilfe in der Suchtberatung oder beim Arzt zu suchen.

Viele kommen nicht gar an.

Egal, ob sie feige oder hochmütig oder einfach nur zu krank sind.

 

Friedrich von Bodelschwingh würdigte diese Leistung als erster mit dem Begriff "Held".

Er nannte schon 1904 den trockenen Alkoholiker einen Helden.

Das gilt auch heute, auch für all die Drogenabhängigen, alle Süchtigen, alle Menschen,

die den Ausstieg aus riskantem, selbstzerstörerischem Alkohol- und Drogenkonsum

und auch generell  aus risikoreichem, selbstzerstörerischem alten Leben angehen.


Erst recht ist es eine Heldenreise,  „Nüchtern gut zu leben“.

Mit einer Realität, die Grenzen und Gefahren im Blick hat,

wo das Überschreiten von Grenzen, das Spielen mit Gefahren eine Ende finden muss.

 

Nüchternes "Held" sein bedeutet vor allem,

sich seines Wertes bewusst zu sein,

sich nicht größer oder kleiner zu machen als man ist,

und vor allem: vieles zu bewältigen.

Das können ganz unterschiedliche Herausforderungen sein.

Auf jeden Fall ist es ein "Werden" und damit eine Reise - eben: eine Heldenreise.

 

Welche Schritte, welche Themen diese Reise beinhaltet,
ist Inhalt von „Nüchtern gut leben – Die Heldenreise der Abstinenz“.

Entwickelt in der Arbeit mit Suchtkranken.


Ein Konzept mit einer Reihe von Leitgedanken und Ideen für ein gutes Leben.
Ideen, die Mut machen,
Ideen die stark machen, Selbstwert und Würde geben –
Und: ein erfülltes Leben in den Blick nehmen!
„Spiritus contra Spiritum“ – „Geist anstelle von Weingeist“ (C.G. Jung)

 

oder:

 

"Erfüllt statt abgefüllt: Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz"

 

(aktualisiert: 02.05.2024)

    

 


 

 

 

"Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" - zu finden auch bei Facebook:

 

https://www.facebook.com/HeldenreisederAbstinenz.de


 

 

Alkohol, Drogen, Spielen...

 

so viele Risiken bietet das Leben.

Risiken einzugehen, hat natürlich Vorteile,

ist interessant oder auch sinnvoll.

Ein Risiko dieser "Risiken"

sind jedoch auch Konsequenzen,

mit denen man lieber nicht konfrontiert wäre.

Zum Beispiel: Schäden davon zu tragen, keine Kontrolle mehr zu haben, unfrei zu sein...

schließlich: Abhängigkeit, Sucht.

 

Sucht ist jedoch nicht nur eine Krankheit,
Sucht ist eine Sackgasse – und:
Sucht ist eine Herausforderung
– wie das Leben eine Herausforderung ist.

 

Will ein Suchtkranker gut leben,

ist Abstinenz die Grundlage.

Es kann sein, dass die Abstinenzfähigkeit durch die fortgeschrittene Suchterkrankung nicht mehr erreichbar scheint und vielleicht auch ist.

Viele einst hoffnungslose Süchtige haben jedoch bewiesen, dass es möglich ist.

Es gibt also allen Grund, sich Zuversicht zu bewahren.

 

Und wie sagte Pierre Bourdieu:

 

Wir alle sind frei innerhalb von Grenzen.

Und wir können uns zusätzliche Freiheit dadurch verschaffen, dass wir uns diese bewusst machen.

 

 

Haben wir den Mut dazu?

 

 

 

 

Es stellen sich Fragen:

 

Weitermachen mit Alkohol, Drogen, mit riskantem Leben ... – um den Preis, den es kostet?
Oder mutig die Herausforderung annehmen und hinzugucken,

bewusst machen, wahrnehmen:

Wie sieht es in meinem Leben wirklich aus?

Wie gehe ich mit meinem Leben um?

Wie ist die Realität, in der ich lebe?

Wer sind die Menschen, mit denen ich lebe,

die zu mir gehören?

Was brauche und was will ich wirklich?

Wofür lebe ich?

Was kann ich wie, wo, mit wem tun?


Wenn ein gutes Leben in Gefahr ist,
wenn ein gutes Leben fern scheint

– warum auch immer –,
wenn das eigene Leben, so gut es auch sein mag, sich dennoch nicht gut anfühlt,
dann lohnt es sich innezuhalten, nachzudenken

und sich Zeit zu nehmen für diese Fragen.

 

Krise: Gefahr und Chance

 

Oft genug brauchen wir erst eine Krise, die uns dazu zwingt.

Und genau darin liegt die Chance!

Schon die alten Chinesen setzten das Schriftzeichen "Krise" aus zwei Wörtern zusammen:

Gefahr und Chance/Gelegenheit.

Und Ernüchterung könnte die Chance sein, neue Antworten zu finden.
Die Krise ermöglicht uns, neue Wege einzuschlagen -

und vieleicht sogar auf eine Reise zu gehen, die richtig spannend ist

und ein Leben ermöglicht, dass richtig gut ist:

ein erfülltes Leben.

 

Dafür Denkanstöße, Anregungen und Orientierung zu geben, ist Anliegen dieses Konzeptes.

 

Darum geht es bei „Nüchtern gut leben – Die Heldenreise der Abstinenz“.

Und noch um viel mehr.



Rainer Wälde, Journalist, Berater und Filmemacher lädt ein, das eigene Leben aus der Heldenperspektive zu betrachten: so wie Geschichten in unzähligen Filmen aufbereitet werden.

 

"Dieses Buch ist DIE Einladung, das Drehbuch des eigenen Lebens zu schreiben."

 

Rainer Wälde hat den Slogan „Erfolg ist für mich, wenn Menschen zu sich finden“.

 

Das gilt auch für Suchtkranke! Und vielleicht ist genau die Wahrnehmung der eigenen Suchterkrankung der Schlüssel, der es ermöglicht.

 

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Joseph Campbell erforschte die Heldenreise, als ein Bild des Weges zur menschlichen Seele, das in allen Kulturen zuhause ist.

 

 



Zuletzt aktualisiert:  07.05.2024