„Ich finde es schön, dem „Weg“, den hier jeder macht, einen so hoffnungsvollen Namen gegeben zu haben. Danke dafür!“

Rückmeldung eines Patienten aus der Männergruppe "Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz"

(stationäre Entwöhnungsbehandlung Barbarossa-Klinik Kelbra)


Viele Sprachen werden gesprochen, um Menschen anzusprechen, die begriffen haben, dass ihr Umgang mit Alkohol, Drogen und... ein Weg der Selbstschädigung, wenn nicht gar Selbstzerstörung ist.

Hier wird versucht, eine eigene Sprache zu finden und den Weg aus der Sucht in die Freiheit als machbar und bereichernd darzustellen.

Ziel ist, Bewusstsein für den Ausgleich von Freiheit, Verantwortung und Würde zu fördern.

Entstanden ist diese Seite aus der Erfahrung als Genesender und Suchttherapeut mit mitlerweile über 20 Jahren Erfahrung in der Begleitung von Süchtigen.

Das Bild der "Heldenreise" wurde wesentlich geprägt durch eine Fortbildung "Die Heldenreise des Mannes bei ZIPAT im Westerwald.

Schritte und Themen "herunterzubrechen" für die praktische Arbeit mit Suchtkranken war und ist mein Anliegen.

Der Ausstieg aus der Sucht braucht Mut  und Würdigung. Ich bin so mutig, meine Ideen und Gedanken immer wieder neu zu formulieren und u.a. hier öffentlich zu machen, so gut es mit meinen Ressourcen geht. Das diese Sprache ankommt habe ich insbesondere in meiner klinischen Arbeit erlebt, abr auch auf meiner "Heldenseite" bei Facebook, wo über 500 Leser die Seite  verfolgen.

 

Vielleicht wird "Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" noch ein Buch. Aktuell habe ich erstmal einen Gedichtband herausgegeben: "Wenn das Leben anders wird - Lrik von unterwegs". Dazu biete ich auch Lesungen an, gerne im Rahmen der Suchthilfe. Im Blaukreuzzentrum Sangerhausen gab es am 16.09.2022 eine schöne Premere.

Mehr dazu hier: https://lebenundsinn.jimdofree.com/wenn-das-leben-anders-wird/

Thematisch geht es auch hier um die Veränderungsprozesse im Leben:

 

Herzliche Grüße

 

Jürgen Behring

Diplom-Sozialpädagoge und Suchttherapeut

Brandenburg an der Havel, 24.09.2022


 

"Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" richtet sich an Menschen, die aufgrund erlebter "Ernüchterung" sich Veränderung stellen wollen, Impulse für Veränderung suchen und: an Menschen, die sich Veränderungen gestellt haben, vor allem als Suchtkranke abstinent geworden sind und nun weitere Schritte zu einem guten nüchternen Leben suchen oder gehen wollen.


Weil der Ausstieg aus der Sucht und ein gutes Leben nicht selbstverständlich gelingen,
weil Ausstieg und Neuanfang immer mutige und heldenhafte Schritte verlangen,
ist Abstinenz eine Heldenreise.

 

Friedrich von Bodelschwingh nannte schon 1904 den trockenen Alkoholiker einen Helden.

Das gilt auch heute, auch für all die Drogenabhängigen, alle Süchtigen, alle Menschen,

die den Ausstieg aus riskantem, selbstzerstörerischem Alkohol- und Drogenkonsum

und auch generell  aus risikoreichem, selbstzerstörerischem alten Leben angehen.


Erst recht ist es eine Heldenreise,  „Nüchtern gut zu leben“.

Mit einer Realität, die Grenzen und Gefahren im Blick hat,

wo das Überschreiten von Grenzen, das Spielen mit Gefahren doch so lustbetont erscheint.

 

Nüchternes "Held" sein bedeutet vor allem, sich seines Wertes bewusst zu sein,

sich nicht größer oder kleiner zu machen als man ist,

und vor allem: vieles zu bewältigen.

Das können ganz unterschiedliche Herausforderungen sein.

Auf jeden Fall ist es ein "Werden" und damit eine Reise - eben: eine Heldenreise.

 

Welche Schritte, welche Themen diese Reise beinhaltet,
ist Inhalt von „Nüchtern gut leben – Die Heldenreise der Abstinenz“.


Ein Konzept mit einer Reihe von Leitgedanken und Ideen für ein gutes Leben.
Ideen, die Mut machen,
Ideen die stark machen, Selbstwert und Würde geben –
Und: ein erfülltes Leben in den Blick nehmen!
„Spiritus contra Spiritum“ – „Geist anstelle von Weingeist“ (C.G. Jung)

 

oder:

 

"Erfüllt statt abgefüllt: Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz"

 


 

 

 

"Nüchtern gut leben - Die Heldenreise der Abstinenz" - zu finden auch bei Facebook:

 

https://www.facebook.com/HeldenreisederAbstinenz.de


 

 

Alkohol, Drogen, Spielen...

aktuell auch: Spielen mit der Corona-Gefahr ...

 

so viele Risiken bietet das Leben.

Risiken einzugehen, hat natürlich Vorteile,

ist interessant oder auch sinnvoll.

Ein Risiko dieser "Risiken"

sind jedoch auch Konsequenzen,

mit denen man lieber nicht konfrontiert wäre.

Zum Beispiel: Schäden davon zu tragen, keine Kontrolle mehr zu haben, unfrei zu sein...

schließlich: Abhängigkeit, Sucht.

 

Sucht ist jedoch nicht nur eine Krankheit,
Sucht ist eine Sackgasse – und:
Sucht ist eine Herausforderung
– wie das Leben eine Herausforderung ist.

 

Will ein Suchtkranker gut leben,

ist Abstinenz die Grundlage.

Es kann sein, dass die Abstinenzfähigkeit durch die fortgeschrittene Suchterkrankung nicht mehr erreichbar scheint und vielleicht auch ist.

Viele einst hoffnungslose Süchtige haben jedoch bewiesen, dass es möglich ist.

Es gibt also allen Grund, sich Zuversicht zu bewahren.

 

Und wie sagte Pierre Bourdieu:

 

Wir alle sind frei innerhalb von Grenzen.

Und wir können uns zusätzliche Freiheit dadurch verschaffen, dass wir uns diese bewusst machen.

 

 

Haben wir den Mut dazu?

 

 

 

 

Es stellen sich Fragen:

 

Weitermachen mit Alkohol, Drogen, mit riskantem Leben ... – um den Preis, den es kostet?
Oder mutig die Herausforderung annehmen und hinzugucken,

bewusst machen, wahrnehmen:

Wie sieht es in meinem Leben wirklich aus?

Wie gehe ich mit meinem Leben um?

Wie ist die Realität, in der ich lebe?

Wer sind die Menschen, mit denen ich lebe,

die zu mir gehören?

Was brauche und was will ich wirklich?

Wofür lebe ich?

Was kann ich wie, wo, mit wem tun?


Wenn ein gutes Leben in Gefahr ist,
wenn ein gutes Leben fern scheint

– warum auch immer –,
wenn das eigene Leben, so gut es auch sein mag, sich dennoch nicht gut anfühlt,
dann lohnt es sich innezuhalten, nachzudenken

und sich Zeit zu nehmen für diese Fragen.

 

Krise: Gefahr und Chance

 

Oft genug brauchen wir erst eine Krise, die uns dazu zwingt.

Und genau darin liegt die Chance!

Schon die alten Chinesen setzten das Schriftzeichen "Krise" aus zwei Wörtern zusammen:

Gefahr und Chance/Gelegenheit.

Und Ernüchterung könnte die Chance sein, neue Antworten zu finden.
Die Krise ermöglicht uns, neue Wege einzuschlagen -

und vieleicht sogar auf eine Reise zu gehen, die richtig spannend ist

und ein Leben ermöglicht, dass richtig gut ist:

ein erfülltes Leben.

 

Dafür Denkanstöße, Anregungen und Orientierung zu geben, ist Anliegen dieses Konzeptes.

 

Darum geht es bei „Nüchtern gut leben – Die Heldenreise der Abstinenz“.

Und noch um viel mehr.



Rainer Wälde, Journalist, Berater und Filmemacher lädt ein, das eigene Leben aus der Heldenperspektive zu betrachten: so wie Geschichten in unzähligen Filmen aufbereitet werden.

 

"Dieses Buch ist DIE Einladung, das Drehbuch des eigenen Lebens zu schreiben."

 

Rainer Wälde hat den Slogan „Erfolg ist für mich, wenn Menschen zu sich finden“.

 

Das gilt auch für Suchtkranke! Und vielleicht ist genau die Wahrnehmung der eigenen Suchterkrankung der Schlüssel, der es ermöglicht.

 

.

 


 

 

 

 

Joseph Campbell erforschte die Heldenreise, als ein Bild des Weges zur menschlichen Seele, das in allen Kulturen zuhause ist.

 

Aktualisiert:  03.05. 2022